|
|
|
|
Der Verein - und seine Geschichte |
|
| Home | |
| Der Vorstand | |
| Der Elferrat | |
| Die Senatoren | |
| TC Blau-Weiße- Funken |
Karnevalsgesellschaft "Wenter Klaavbröder" e. V. |
| Wenter Schwälbchen | |
| Dominos | |
| Grüne Garde | |
|
Die
Präsidenten
Philipp
Schumacher
Johann
Walgenbach
Peter
Krautscheid
Dieter
Schneider
Werner
Weth
Alexander
Manroth |
Am 28.01.1953 setzten sich die
Mitglieder des Windhagener Schützenvereins und des Sportvereins zusammen, um zu
überlegen, wie man im Ort das karnevalistische Geschehen gemeinsam verändern
und neu gestalten könnte. Diese von 45 Mitgliedern gestützte Versammlung wurde
zur Geburtsstunde eines neuen Karnevalsvereins mit dem Namen „mir sin do“.
Man wählte einen Vorstand, dem man die Aufgaben übertrug, als Alternative zu
dem bereits seit 1948 am Ort bestehenden anderen Bestehende Schwierigkeiten, bedingt dadurch, daß sich einige Mitbürger nur schwer mit einem zweiten Karnevalsverein am Ort abfinden konnten, waren die Hauptdiskussion einer Generalversammlung des neugegründeten Verein im April 19953. Matthias Schumacher machte sich
auf dieser Versammlung zum Sprecher aller Vereinsmitglieder und legte alle
bestehenden Mißhelligkeiten offen dar. Es kam zu einer langen Aussprache,
in die auch der anwesende Dechandt Harperscheid eingriff und schließlich
mithalf, die Wogen zu glätten, indem er diesem Verein gute Arbeit für die
Zukunft auf der Basis seiner Satzung wünschte. Endgültig wurden letzte Unstimmigkeiten am 23.01.1954 beseitigt, als viele Mitglieder des älteren Karnevalsvereins „Wir machen mit“ überwechselten zum neuen Verein „ Mir sin do“, der nun allein das karnevalistische Geschehen in Windhagen bestimmen sollten. Man konnte sich von nun an ganz den eigentlichen Aufgaben des Vereins widmen. In der Session 1954 hatte der Verein mit Heinz Buchmüller aus Schweifeld den ersten Prinzen der Gesellschaft. Damit begann eine Prinzentradition, die bis heute fortbesteht. Jenes Jahr brachte dem jungen
Verein schon gleich eine Namensänderung. Nach einer schriftlichen Umfrage anläßlich
einer Kappensitzung wurde der Verein umbenannt in „Wenter Klaavbröder“,
heute weit und breit bekannt als Garant für einen erfolgreichen Karneval. Der
Namensvorschlag stammte von der Vorstandsehefrau Anna Schumacher, die so ihre
Gedanken darüber zum Ausdruck brachte, daß der sonntägliche Frühschoppen
ihres Oberkarnevalisten Philipp oft lückenlos bis zum Dämmerschoppen überging. Die folgenden Jahre brachten eine Festigung des Vereinsleben. Höhepunkte in jeder Session waren, und sind es auch bis heute unverändert, die große Prunksitzung mit Prinzenproklamation, der Prinzen-, Jugend- und der Kostümball und am Rosenmontag der Kinderkarneval. Auch der Zug des Prinzen mit seinem Anhang in den Kindergarten, in die Schulen und in die Gaststätten am Weiberdonnerstag seien hier erwähnt. Nach der Session 1961 gab es einen Einschnitt in der Vereinsgeschichte. Wegen „lokaler Schwierigkeiten“ ruhte in den Jahren 1962, 1963 und 1964 das Vereinsgeschehen. Mit der Session 1965 stieg der Karnevalsverein wieder alljährlich bis heute voll in das karnevalistische Geschehen ein. In der Session 1966 initiierte die Karnevalsgesellschaft die Gründung eines Fanfarencorps, Vorgänger der heutigen „Harmonie Windhagen“. Anfang der siebziger Jahre formierten sich die „Rotfräck“, die bis dahin mehr im Hintergrund stehenden Frauen der Herren Elferräte, die bei den Veranstaltungen die Gesellschaft auf der Bühne repräsentierten. Bei Einmärschen, Prinzenbällen und anderen Gelegenheiten bildeten nun ihre „besseren Hälften“ mit ihren roten Kleidung eine farbigen Rahmen im Saal auf der Bühne. Mit viel Beifall bedacht wurden auch stets die Auftritte der „Rotfräcke“ zu Ehren der jeweiligen Karnevalsprinzessin. Seit der Verlegung der Vereinsaktivitäten in das neue Windhagener Bürgerhaus und der damit verbundenen Übernahme der Bewirtung der Gäste haben sich die Aufgaben der Elferratsfrauen von den rein repräsentativen Pflichten auf die aktive Mithilfe beim Service und in der Küche gewandelt. Ohne die Integration der Frauen in die Vereinsaktivitäten wäre die Vereinsarbeit auf dem heutigen Niveau nicht zu bewältigen.
1974 entstand eine Gesangsextett unter dem Namen die „Harald-Singers“, das für drei Jahre die Narren mit Aktuellem aus der Gemeine musikalisch erfreute. Im Jahre 1976 wurde der langjährige Vorsitzende Philipp Schumacher (bis 1968 zugleich Sitzungspräsident) zum Ehrenpräsidenten der Gesellschaft ernannt. Ebenfalls in 1976 entstand ganz spontan die gemischte Tanzgruppe „Süßwassermatrosen“, die unter dem Motto „Schautanz“ für mehrere Jahre vielfältige Darbietungen auf der Bühne erbrachte. In einem Jubiläumsfrühschoppen
im Januar 1978 feierte die Wenter Klaavbröder ihr 25jähriges Bestehen. Im
selben Jahr hob man das Tanzcorps „Wenter Schwälbchen“ aus der Taufe. Seit dem Jahr 1980 verleihen die Wenter Klaavbröder in jedem Jahr den Heimatorden der Gesellschaft an Bürger für Verdienste um die Gemeinde und um den Wenter Karneval. Im Jahr 1983 trat die Gesellschaft in den „Regionalverband Karnevalistischer Korporationen Rhein-Mosel-Lahn (RKK)“ ein, woraus sich für den Verein neben karnevalistischen Anregungen auch wirtschaftliche Vorteile dadurch ergeben, daß mit dem gegenseitigen Austausch von Aktiven gute Möglichkeiten bestehen, die Veranstaltungen kostengünstiger durchzuführen, aber dennoch attraktiver zu machen. 1986 feierte die Narrenschar der
Wenter Klaavbröder ihr 33jähriges Bestehen, und 1993 wurde der 40. Geburtstag
zünftig begangen. Auch wurden Mitte der 80er Jahre die „Bonitos“ und dann auch die „Flöhe“ als Nachwuchstanzgruppe für die Funken und die Schwälbchen gegründet. Als ein Vereinslied der KGW sei
noch das vor Jahren kreierte Lied von Willi Potratz und Johann Krumscheid zu erwähnen,
das bekannte „Klaavbröder-Lied“. Zu einem besonderen Leckerbissen hat sich
im Windhagener Karneval die 1989 erstmals ausgerichtete Herrensitzung
entwickelt. Hierbei erfreuen fernsehreife Programme alljährlich bis zu 600 Männer
aus der ganzen Region. Durch die 1989 erfolgte Verlegung der Vereinsaktivitäten in das neue Bürgerhaus erfuhr der Verein einen enormen Aufschwung. Er zählt heute ca. 250 Mitglieder und rund 100 Aktive. Durch diese neue Räumlichkeiten konnte die Programmvielfalt ergänzt werden, wodurch die Veranstaltungen für das Publikum noch attraktiver wurden. 1990 wurde erstmals ein Senat mit anfangs drei Mitgliedern gegründet. Seitdem werden jeweils auf der Prunksitzung weitere Senatoren in dieses Amt eingeführt. Die Senatoren beraten den Vorstand und fördern die Aktivitäten des Vereins. Frank Schneider, Elferratsmitglied der "Wenter Klaavbröder" entwarf zum 40. Jubiläum des Vereins ein Vereinswappen. Diese wurde offiziell am 08.11.92 auf der Herrensitzung in Windhagen, vom 1. Vorsitzenden Erwin Rüddel vorgestellt. 1993 wurden die Wenter Klaavbröder auch Mitglied im Bund Deutschen Karneval (BDK). Ebenfalls 1993 war es, als der Verdienstorden der Karnevalsgesellschaft Windhagen an Anna Schumacher für ihre ungezählten aktiven Stunden hinter den Kulissen verliehen wurde. Seit dieser Zeit wird dieser Orden alljährlich an aktive und verdiente Mitglieder verliehen. Im
Jahre 1997 feierten die Klaavbröder ihr 4x11 jähriges Bestehen. Aus
diesem Grund wurde erstmalig in der Vereinsgeschichte ein Dreigestirn
"gekrönt". Aber nicht irgend ein Dreigestirn, sondern ein rein
weibliches! Am 05.11.1997 wurde die erste Mädchensitzung veranstaltet. Über 550 Frauen besuchten die erste Sitzung dieser Art im Windhagener Bürgerhaus. Genau so wie auf der Herrensitzung, so wurde auch hier ein spitzen Programm, mit Kräften aus dem Kölner Karneval geboten. Neben dem Rumpelstilzgen, dem Werbefachmann Bernd Stelter traten auch die Kolibries und die Labbesse auf.
Mit der Zeit ist auch Windhagen gewachsen und es mangelte an Räumen, in denen man größere Veranstaltungen abhalten konnte. Aus diesem Grund wurde eine Fest- und Kulturhalle gebaut, welche im Oktober 2004 fertig gestellt wurde. Unsere erste Veranstaltung in dieser neuen Halle war die Mädchensitzung am 05.11.2004, gefolgt von der Herrensitzung am 07.11.2004. Beide Veranstaltungen waren ein großer Erfolg. |